Die 1968 in Kramsach geborene Tirolerin Ursula Neuhauser begann bereits mit 4 Jahren bei ihrem Vater, Hermann Neuhauser, der ein begnadeter Musikant ist, Tiroler Volksharfe zu spielen. Tatkräftige Unterstützung bekam Ursula Neuhauser auch von der Lies Pichl, die auch "Harfenmutter von Tirol" genannt wird, da sie ein Gründungsmitglied des schon zur Tradition gewordenen Harfentreffen in Mariastein ist.

Während des Studiums am Gymnasium besucht Ursula Neuhauser das Mozarteum in Salzburg und im Maturajahr inskripierte sie ins Innsbrucker Landeskonservatorium, wo sie den Lehrgang Instrumentalpädagogik für Konzertharfe bei Frau Elisabeth Zeller mit Auszeichnung absolvierte.

Hauptberuflich ist Ursula Neuhauser derzeit Musikschullehrerin in Kramsach und im Zillertal, nebenbei studiert sie Musikwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck.

Durch die Teilnahme an mehreren Feldforschungen unter der Leitung von Frau Prof. Gerlinde Haid war es Ursula Neuhauser möglich auch am Institut für Musikalische Volkskunde zu arbeiten.

Sie spielt in verschiedenen Ensembles mit; eines sei erwähnt: Mozart Landesensemble (7 Musiker überwiegend aus dem Landessinfonieorchester). Ebenso aktiv ist Ursula Neuhauser in der Volksmusik, gibt Wochenendseminare und spielt beim "Harten Kern" - Angerberger Tanzlmusig mit oder begleitet u.a. den "Stadler Dreigsang".