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Dellnhauser
Musikanten, 1996
(hintenv.li.: Fritz Winter, Max
Penger, Manfred Leopold, Max Seefelder; vorne v.li.: Albert
Bichlmeier, Michael Eberwein jun., Michl Eberwein sen.†) |
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Auch wenn Michl Eberwein sen. mittlerweile nicht mehr unter uns
weilt, so werden seine Musikanten mit ihrer Musik wohl hoffentlich
noch lange die Herzen der Menschen erfreuen.
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Weitere
Infos
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Dellnhauser Musikanten
Seit 1948 gibt es die Dellnhauser
Musikanten. Sie spielen Ihre eigene
Musik, die als Hallertauer Volksmusik über Bayerns Grenzen hinaus bekannt
geworden ist. 1998 feierten sie Jubiläum. Da war ihre Musik
50 Jahre jung.
Und ihre Geschichte ist die Geschichte von Michl Eberwein †.
Auf dem Schneiderbergl in Dellnhausen in der Hallertau
kommt am 10. Mai. 1929 ein Bub zur Welt. Seine Eltern, der
Schneidermeister Josef Eberwein und dessen Frau
Magdalena, geben ihm den
Namen Michael.
Schon sein Vater sang mit seiner "Hallertauer
Sängergruppe" im Radio und so war es nicht verwunderlich, dass die
Musikalität des Vaters auch bei den Söhnen durchschlägt.
Als Kind lernt Michl Eberwein früh Klavier, Zither und dann auch
Akkordeon.
Von 1945-1948 spielte der junge Michl in der Kapelle im Nachbarort
Harmonika.
Als diese am Tag der Währungsreform, im Juni 1948 auf einem Ball mit
einem anderen Harmonikaspieler auftritt, schlägt die Geburtsstunde der
Dellnhauser Musikanten.
Schnell wächst das vormalige Familientrio der Brüder Wendl, Adi und
Michl.
Michl Eberwein ist ein Kind seiner Zeit. In seinem Schaffen spiegelt sich
die musikalische Umbruchsituation der Nachkriegsära wieder, in der
traditionelle und moderne Tanzmusik aufeinanderprallen, denn die
Kombination von traditioneller Volksmusik, verbunden mit
Rhythmusinstrumenten wie Akkordeon und Kontrabaß, gab es vorher nur seit
den 20er Jahren in der modernen Unterhaltungsmusik.
Mitte der 50er Jahre folgen die ersten Fernsehauftritte und die
Dellnhauser Musikanten werden allmählich bekannter.
Seit 1979 spielt auch Michael Eberwein
jun. als ständiges Mitglied in der
Gruppe und hat mittlerweile die Leitung übernommen.
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